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Hacker-Angst! Ministerien stellen Websites ab

Autorenbild: Oliver Auster
Oliver Auster
vor 4 Minuten
3 Min. Lesezeit

Heute außerdem im Landtagsblog:


Herbstpause in der Landespolitik, aber das Landtagsblog meldet sich trotzdem zwischendurch immer wieder mal. So auch heute - denn es gibt ja auch einiges zu berichten. Unter anderem über Kanzler in spe Karl-Josef Laumann, Hendrik Wüst in einer Kult-Talkshow und Hacker-Angst, die zeitweise etliche NRW-Regierungs-Websites ausgebremst hat...


"Mitternachtsspitzen" fordern Laumann als neuen Kanzler


Philip Simon mit dem Plakat
Philip Simon mit dem Plakat

Micky Beisenherz ist ja schon lange als Karl-Josef-Laumann-Fan bekannt, jetzt wurde der NRW-Gesundheitsminister auch in der ARD-Kabarett-Sendung "Mitternachtsspitzen" geadelt: "KJ FOR KANZLER" forderte Kabarettist Philip Simon und zeigte ein Laumann-Plakat im Obama-Style.


Laumann sei der letzte Sozialdemokrat der CDU und zeige so verrückte Züge wie Empathie, so Simon.

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Wer sich das Satire-Spektakel (mit wahrem Kern) anschauen möchte: Gibt es in der ARD-Mediathek hier (ab Minute 23).


Wüst kommt in die "NDR Talkshow" (besser als Inas Nacht)


Bettina Tietjen und Hubertus Meyer-Burckhardt moderieren die Talkshow.
Bettina Tietjen und Hubertus Meyer-Burckhardt moderieren die Talkshow. Foto: NDR

Neulich war Schleswig Holstein-Ministerpräsident Daniel Günther bei "Inas Nacht" und man wusste wirklich nicht, ob man lachen oder weinen sollte. Das Format ist bekanntermaßen unberechenbar und irgendwann ging es um Sex und Günther sang "Schrei nach Liebe" (inklusive "Arschloch!"). Vielleicht traut sich Hendrik Wüst auch eines Tages in den "Schellfischposten", vorher ist er morgen zu Gast im hohen Norden - bei der "NDR Talkshow". In der Programm-Ankündigung heißt es:


"Welche Pläne er für seine politische Zukunft hat und ob er sich sogar vorstellen könnte, mit seiner Familie nach Berlin zu ziehen, erzählt Hendrik Wüst in der NDR Talk Show."


Na, da sind wir mal gespannt...


AfD-Leaks: Geschäftsführer macht NRW-AfD Vorwürfe


Bevor wir gleich zu einem drohenden Hacker-Angriff kommen, hier noch ein vollzogener: Wie bereits bekannt, haben Unbekannte mehrere Terrabyte an Daten aus AfD-Emails ins Internet gestellt. Sie sind diesmal - im Gegensatz zu anderen Leaks - easy herunterzuladen und viele Journalisten wühlen sich aktuell durch die Daten (z.B. Correctiv).

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Was da wirklich drin steckt, ist (auch wegen der schieren Datenmenge) unklar und es gibt auch schon Fakes - die das echte Material in gewisser Weise diskreditieren. Ganz in echt hat der Bundesgeschäftsführer der AfD, Hans-Holger Malcomeß, in einer Rundmail am Dienstag über den Hacker-Angriff informiert und auch der NRW-AfD einen mitgegeben. In dem Schreiben, das dem Landtagsblog vorliegt, heißt es:


"Besonders betroffen ist offenbar unser Landesverband Nordrhein-Westfalen: Zum einen liegt das daran, das aus dem Postfach einer Funktionsadresse vergleichsweise viele E-Mails kopiert - und zum anderen, dass Mitgliederlisten mit personenbezogenen Daten als unverschlüsselte Dateianhänge per E-Mail versendet worden sind. An dieser Stelle sei deshalb darauf hingewiesen, dass der Versand unverschlüsselter personenbezogener Mitgliederdaten per E-Mail aus datenschutzrechtlichen Gründen grundsätzlich nicht zulässig ist (mit Ausnahme schon anderweitig von unserer Partei schon veröffentlichter Daten, z.B.

Namen und Erreichbarkeit von Vorstandsmitgliedern)."


Selbst wenn die Hütte brennt, wird intern aus Berlin noch gegen die Partei-"Freunde" in NRW geschossen. Dit is AfD.



Sogar Seite der Staatskanzlei war offline


Quasi die ganze Landesregierung hat am Mittwoch ihre Websites abgeschaltet: Weder die Seiten der Staatskanzlei, noch des Justiz-, Finanz-, oder Flüchtlingsminsteriums waren zu erreichen. Der Grund: Hacker-Angst! Und das kam so...

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