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Der Frühling kann kommen: Ministerin Neubaur rettet Sonnenbrille

  • Autorenbild: Oliver Auster
    Oliver Auster
  • 18. März
  • 4 Min. Lesezeit

Heute außerdem im Landtagsblog:

Es sind diese kleinen Geschichten, die Sie auch am Landtagsblog mögen. Daher heute mal kein Plus-Content als Aufmacher, sondern einfach eine schöne Frühlings-Anekdote - gleich erfahren Sie mehr. Für LandtagsblogPlus-Leser gibt es außerdem erstaunliche Vertrauenswerte für Hendrik Wüst - der in allen Lagern Friedrich Merz abhängt. Was bedeutet das für die Zukunft? Wenn Sie bereits angemeldet sind, können Sie meine ästhetische Analyse (Credits an Gabor Steingart!) unten weiterlesen. Ansonsten schließen Sie gerne ein Abo ab. Und jetzt: Ab in die Sonne....


Ministerin als Fundbüro: Neubaur rettet Sonnenbrille


Mit Sonne! Der Neubaur-Zettel am Lastenrad
Mit Sonne! Der Neubaur-Zettel am Lastenrad

Mona Neubaur (Grüne) ist Ministerin für Wirtschaft und Klima - und rettet jetzt für jemanden den Frühling: Als sie am Mittwoch zur Plenarsitzung in den Landtag kam, entdeckte Neubaur eine vergessene Sonnenbrille am Fahrradstellplatz. Kurzerhand schrieb sie einen Zettel mit liebem Gruß und gemalter Sonne:


"Hier lag eine Sonnenbrille. Falls es Ihre ist, ich habe sie an der Pforte abgegeben! Mona Neubaur".


Zunächst war die Brille noch an der Pforte, von daher konnte ich den Besitzer oder die Besitzerin noch nicht ausfindig machen. Wenn Sie es waren oder die glückliche Person kennen, gerne melden! Über info@landtagsblog.de oder meinen anonymen Briefkasten. Ansonsten hoffe ich, Sie können heute auch mal die Sonne genießen - selbst wenn Sie Abgeordneter sind und wieder eine laaaange Plenarsitzung vor sich haben.


SPD schenkt Wüst ein Effzeh-Laufrad zur Geburt



Frische Strampler hat Baby Clementine wie berichtet schon genug, die SPD hat den Wüst-Nachwuchs jetzt mit einem Geschenk für in etwa einem Jahr bedacht: Einem Puky-Laufrad - mit 1. FC-Köln-Branding! Fraktionschef Jochen Ott trug das Teil gestern eigenhändig ins Plenum und überreichte es vor der Sitzung dem verdutzen Wüst. Der freute sich aber sichtlich - ist er doch auch Effzeh-Fan. Ott sagte mir für die dpa:


"Für den Nachwuchs eines FC-Fans fängt die Begeisterung am besten ganz früh an. Ich wünsche der ganzen Familie viele fröhliche gemeinsame Runden – und vielleicht wächst ja schon die nächste kleine FC-Anhängerin heran."

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Für Wüst war es der erste Tag nach der Geburt Clementines im Plenarsaal. Vorher hatte er schon öffentliche Termine wahrgenommen und sich auch immer wieder in der Staatskanzlei sehen lassen. Die Geburt thematisierte Wüst auch in seinem neuen LinkedIn-Kanal. Dort schrieb er am Mittwoch:


"Hi 👋 LinkedIn, eigentlich wollte ich heute hier meinen ersten richtigen Beitrag veröffentlichen. Ein paar Gedanken zur Zukunft unseres Landes, zu unserem Weg von der Kohle zur KI, zu unserer Olympiabewerbung #KölnRheinRuhr, zum Zusammenhalt in unserer Gesellschaft – und warum ich mich genau deshalb auf den Austausch hier auf LinkedIn freue. Dann kam etwas dazwischen.


Meine zweite Tochter. 👶 Und ich kann sagen: Gegen dieses Ereignis hat Linkedin leider verloren."


Ein-Mann-Trecker-Demo ruft Polizei auf den Plan


Der Trecker auf dem Parkplatz nahe dem Landtag
Der Trecker auf dem Parkplatz nahe dem Landtag. Foto: Instagram / Trecker 0904

Manfred Liboschik ist BVB-Fan und Traktor-Fahrer. Mit seinem Gefährt ist er inzwischen politisch unterwegs und tuckert zum Beispiel zu diversen Landtagen. Am Dienstag machte er Station am Düsseldorfer Landtag, beziehungsweise auf dem Parkplatz vor dem Rheinturm. Dort schlug er sein Nachtlager auf, wie er bei Instagram berichtete. Dann kam die Polizei...


Die Beamten sprachen Liboschik an, weil er an seinem Trecker unter anderem ein Schild mit dem Spruch "Rentner sind in Deutschland Menschen 2. Klasse" dran hatte - und Demos (vor allem unangemeldet) im Bannkreis um den Landtag verboten sind. Nun war Liboschik aber eh noch außerhalb dieses Radius und er war laut einem Polizeisprecher auch sofort einsichtig, weshalb die Beamten nichts machen mussten. Liboschik sattelte wieder auf und tuckerte davon.



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Güllner: Wüst punktet (im Gegensatz zu Merz) in allen Lagern


Merz und Wüst beim Antrittsbesuch des Kanzlers in NRW in Münster.
Merz und Wüst beim Antrittsbesuch des Kanzlers in NRW in Münster. Foto: Bundesregierung

In Baden-Württemberg hat die CDU gerade knapp die Landtagswahl verloren, in Rheinland-Pfalz soll es kommenden Sonntag laut den letzten Umfragen sehr knapp für die Union werden (aber noch liegt sie vorne). Ein Szenario, das man sich in NRW gerade kaum vorstellen kann: Beim letzten NRW-Trend des WDR lag die CDU von Hendrik Wüst bei 35 und die SPD bei 20 Prozent. Immerhin hatte die SPD zur letzten Umfrage (die allerdings im Juni war) vier Prozentpunkte zugelegt.


Dennoch: Ein Kopf-an-Kopf-Rennen ist das (noch) nicht. Aber es ist ja auch noch mehr als ein Jahr hin bis zur Landtagswahl. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat sich nun die Vertrauenswerte für Wüst und im Vergleich Bundeskanzler Friedrich Merz angeschaut. Mit erstaunlichen Ergebnissen...

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