Grünen-Gast mit Totschläger in der Tasche - das war der kuriose Grund
- Oliver Auster

- vor 24 Stunden
- 3 Min. Lesezeit
Heute außerdem im Landtagsblog:
Fast jeder zweite Schüler hat Zuwanderungsgeschichte
Steinhöfel geht auf Landesmedienanstalt los
Neubaur mit dem wärmsten Job des Tages
"Dafür bin ich so lange wach geblieben?" Hervorragende Spielanalyse eines jungen Mannes im Wirtz-Trikot gestern Nacht beim Public Viewing im "Rheinriff" in Düsseldorf. Nach dem DFB-Debakel jetzt zurück zur Landespolitik...
Fast jeder zweite Schüler hat Zuwanderungsgeschichte
Das Schulministerium hat den jährlichen Bericht "Das Schulwesen in Nordrhein-Westfalen aus quantitativer Sicht" veröffentlicht. Hunderte Seiten voller Zahlen. Unter anderem interessant: Von den. 2.493.125 Schülern in NRW hatten 2025 genau 44,6 Prozent eine Zuwanderungsgeschichte. Das heißt, sie sind selbst zugewandert oder mindestens ein Elternteil ist zugewandert und/oder zu Hause wird nicht deutsch gesprochen.
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Der Bericht listet tatsächlich nur die Zahlen auf (sehr detailliert, das oben ist nur ein Ausschnitt) und ordnet sie nicht ein. Dafür ist es nun mal "aus quantitativer Sicht" und nichtn aus qualitativer Sicht. Aber die Zahl per se ist schon interessant.
Steinhöfel geht auf Landesmedienanstalt los
Okay, das ist jetzt nicht sooo überraschend: Anwalt Joachim Steinhöfel hat sich des Falls von Ben Berndt angenommen und antwortet jetzt der NRW-Landesmedienanstalt wegen der Eingabe zu dem Podcast "Unskriptet" mit AfD-Rechtsaußen Björn Höcke. Bei "Welt TV" lederte Steinhöfel gestern los:
"Eine Aufsicht des Staates über die Presse ist eine verfassungsrechtliche Perversion."
Der Landesmedienanstalt habe er geantwortet, dass Ben Berndt nichts verändern werde. Notfalls gehe das bis zum Bundesverfassungsgericht. Steinhöfel hat - wie in dem Interview zu sehen - Spaß an der Sache ("Rock'n'Roll!"). Die Moderatorin gibt ihm Stichworte, zu denen der Anwalt die Medienanstalt unter anderem "Zensurbehörde" nennen darf. Moment mal! Darf "Welt TV" so was unwidersprochen stehen lassen - oder muss da jetzt auch die Landesmedienanstalt ran...? Just asking.
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Neubaur mit dem wärmsten Job des Tages

Es war gestern ja nicht mehr ganz so heiß wie am Wochenende - aber trotzdem hätte man mit Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) nicht tauschen wollen: Sie durfte (!) eine riesige Solaranlage (16 Megawatt) am Düsseldorfer Airport eröffnen. Laut Flughafen ist es "die größte Photovoltaik-Anlage ihrer Art direkt an der Start- und Landebahn eines deutschen Airports".
"Solche Vorbild-Projekte machen die Energiewende sichtbar, stärken unsere Versorgungssicherheit und zeigen Unternehmen und Kommunen im ganzen Land: Klimaschutz ist konkret machbar“, lobte Neubaur.
Die Anlage erstreckt sich über eine Fläche von rund 140.000 Quadratmetern und umfasst insgesamt 31.014 Solarmodule, die auf 7.517 Fundamenten installiert sind. Die erzeugte Energiemenge reicht aus, um rund 4200 Vier-Personen-Haushalte ein Jahr lang zu versorgen.

Sicherheitsdienst findet Totschläger in Laptop-Tasche
Am Freitag gab's den Zukunftskongress der Grünen im Landtag, unter anderem mit Schauspieler Hannes Jaenicke (der sich inzwischen stark in Sachen Umwelt engagiert). Ein Gast des Kongresses (nicht Jaenicke) fiel bei unfreiwillig bei der Einlasskontrolle auf. Er hatte einen Totschläger in seiner Laptop-Tasche. Und war davon nach eigenen Worten völlig überrascht. Und das kam so....
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