Die ganze Liste: Was Wüst und seine Minister ihren Parteien spenden
- Oliver Auster

- vor 33 Minuten
- 4 Min. Lesezeit
Heute außerdem im Landtagsblog:
Heute soll es regnen, aber im Landtagsblog gibt es trockene Zahlen - die Sie interessieren werden: Was spenden eigentlich Hendrik Wüst (CDU) und seine Minister jedes Jahr ihren Parteien und warum? Die Liste und Auflösung gibt's exklusiv mit LandtagsblogPlus. Wenn Sie bereits angemeldet sind, können Sie einfach unten weiterlesen. Ansonsten schließen Sie gerne ein Abo ab (gibt es auch erst mal für eine Woche). Jetzt geben wir aber erst mal Gas...
The FDP and the Furious: Marcel Hafke kopiert Vin Diesel

FDP-Mann Marcel Hafke ist auf 180 - wegen der gestiegenen Spritpreise. "Die Hälfte des Liter-Preises sind Steuern und Abgaben. Das ist doch Irrsinn", schimpfte der Landtagsabgeordnete am Wochenende bei Instagram - während er auf der Motorhaube vor einer Tankstelle saß. Film-Fans fühlten sich bei dem Video direkt an "The Fast and the Furious" erinnert, denn Vin Diesel alias "Dom Torretto" ist dort auch immer in schwarzem T-Shirt mit Kreuz an der Kette unterwegs.
Mensch, super - hat Hafke da Diesel kopiert? JA! Das Outfit war laut Hafke tatsächlich Absicht. Dem Landtagsblog sagte er mit einem Augenzwinkern:
"Die Ähnlichkeit ist natürlich gewollt, da ich mindestens genauso gut Autofahren kann und auch fast genauso viele Muskeln habe wie Toretto."
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Später legte Hafke übrigens nach und veröffentlichte noch ein Video mit der satirischen Analyse, dass durch die hohen Spritpreise zumindest die Sicherheit in NRW zunehme - weil sich Verbrecher das Benzin für ihre Fluchtwagen nicht mehr leisten könnten.
Landtag bekommt Gedenkort - Immendorff muss weichen

Der Landtag wird zu seinem 80. Geburtstag im Oktober einen Erinnerungsort mit dem Namen "Sei ein Mensch" bekommen. Dafür wird ein schwerer Eichenschreibtisch mit interaktivem Display an eine Wand am Plenarsaal gestellt. In dem Display kann man sich die Biografien von 80 Abgeordneten anschauen, die von den Nazis verfolgt worden waren. Darüber habe ich gestern für dpa berichtet.
Kleiner fun fact, der noch übrig blieb: Wo der Schreibtisch hinkommt, hängt aktuell noch das Werk "Malrede" von Jörg Immendorff. Für das berühmte Bild soll ein neuer Platz gesucht werden.
"Waiblinger Zeitung" hadert mit Wüst-Interview

Als Hendrik Wüst (CDU) im Wahlkampf in Baden-Württemberg unterwegs war, um Spitzenkandidat Manuel Hagel zu helfen (was auch nicht mehr geholfen hat), wollte die "Waiblinger Zeitung" ein Interview mit dem Gast aus NRW führen. Aus Zeitnot bot die CDU schriftliche Antworten auf die Fragen an. Die kamen laut dem Blatt am 6. März - eine Woche nach dem Wüst-Besuch. Und auch sonst waren die Waiblinger Kollegen nicht so glücklich, weshalb sie unter der Überschrift "Ein dezent verunglücktes 'Interview'" das Ergebnis mit einem Transparenzhinweis veröffentlichten:
"Auf das Ergebnis, das bei dem starren schriftlichen Frage-Antwort-Format herauskam, sind wir allerdings nicht stolz und geben daran niemandem die Schuld außer uns selber: Es war journalistisch nicht clever, sich auf den Vorschlag einzulassen. Denn nach manchen der teils reichlich vagen Antworten hätte ein anständiger Reporter in einem mündlichen Gespräch unbedingt nachbohren müssen."
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Die kleine Waiblinger Zeitung macht damit ein größeres Phänomen zum Thema: Inzwischen werden Medienanfragen von Institutionen fast nur noch schriftlich beantwortet, Rückfragen dann eben auch wieder. Dem Journalismus tut das nicht gut.

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So unterschiedlich sind die Parteispenden der Minister

Der Rechenschaftsbericht der Parteien, den der Bundestag jüngst veröffentlicht hat, ist trockene Kost. Aber: In ihm verstecken sich auch Spenden über 10.000 Euro. Die werden - im Gegensatz zu Großspenden - nicht regelmäßig veröffentlicht und beinhalten manche Überraschung. So tauchen in dem Papier auch Hendrik Wüst (CDU) und alle seine Minister auf. Was die so an ihre jeweiligen Parteien (also CDU und Grüne) spenden, ist recht unterschiedlich:
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