"Karnevallica"-Party in der NRW-Landesvertretung
- Oliver Auster

- vor 6 Tagen
- 3 Min. Lesezeit
Heute außerdem im Landtagsblog:

Alaaf... and nothing else matters.
Sorry für diesen Einstieg, "Metallica" - das habt ihr auch nicht verdient. Aber es geht heute eben um "Karnevallica". Die spielen keine Metal-Version von "Superjeile Zick", sondern solide Karnevalsmucke. Damit waren sie im vergangenen Jahr schon erfolgreich bei der mutmaßlich größten Altweiber-Party in Berlin - und daher wurden sie diesmal wieder engagiert. Denn wie die Landesvertretung des Landes NRW dem Landtagsblog bestätigte, wird es am 12. Februar wieder die legendäre Karnevals-Feier an der Hiroshima-Straße geben, 1400 Gäste sollen kommen! Von der Landesvertretung hieß es dazu:
"Der Kartenvorverkauf beginnt Mitte Januar. Tickets werden am Empfang in der Landesvertretung erhältlich sein. Genaueres dazu geben wir in Kürze noch auf unserer Webseite und unseren Social-Media-Kanälen bekannt."
Da helfen wir doch schon mal gerne und machen ein bisschen Werbung. Auch wenn es die Veranstaltung eigentlich nicht nötig hat.
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Zur Erinnerung: Früher feierten die Exil-Rheinländer an der Spree an Altweiber am liebsten in der "StäV". Das wurde irgendwann so groß, dass das Ordnungsamt der Sache ein Ende bereitete. Ich kann mich auch noch an eine CDU-organisierte Party in einem Brauhaus am Hausvogteiplatz erinnern (also, vage) - aber irgendwann wurde zumindest für die Polit-Bubble die Sause in der "Botschaft des Westens" zur festen Größe. Viel Spaß!
Gelsenkirchen-Coup: Sondersitzung im Landtag beantragt
Wenn's ums Geld geht... Landtagsblog! Hier haben Sie gestern schon gelesen, das im Landtag eine Sondersitzung zum Einbruch in die Sparkasse von Gelsenkirchen-Buer ins Haus steht. Am Ende hat's die SPD doch erst mal alleine gemacht (und nicht, wie von mir orakelt, mit der FDP) - aber der Antrag für eine zeitnahe Sondersitzung des Innenausschusses steht. Im SPD-Antrag heißt es unter anderem:
"Der Bankraub hat nicht nur aufgrund seiner professionellen Durchführung, der hohen
Schadenssumme und der bislang ungeklärten Flucht der Täter erhebliche
sicherheitspolitische Relevanz, sondern betrifft in besonderem Maße auch zahlreiche
Kundinnen und Kunden der Sparkasse, deren Schließfächer aufgebrochen wurden. Viele
der Betroffenen haben die dort verwahrten Werte über Jahre hinweg angespart. Sie dürfen
mit den Folgen dieser Tat und der daraus resultierenden Verunsicherung nicht allein
gelassen werden. Es ist jetzt erforderlich, schnell Klarheit und Sicherheit herzustellen."
Die Ausschussvorsitzende Angela Erwin (CDU) muss dem Antrag noch zustimmen.
Stamps neues Leben als Politikberater

Joachim Stamp (FDP) war Flüchtlingsminister in NRW und zuletzt Sonderbevollmächtigter der (alten) Bundesregierung für Migrationsabkommen. Als Kanzler Friedrich Merz (CDU) mit der neuen Koalition antrat, wurde als eine der ersten Amtshandlungen eine Liste von Beauftragten und Sonderbevollmächtigten aufgestellt, die gestrichen werden sollten - so auch Stamps Job. Ganz so schnell (wie das damals nach dem Kabinetts-Entscheid klang) ging es dann aber doch nicht, Stamp stand bis zum 31. Dezember auf der Payroll des Innenministeriums. Jetzt hat er sich selbständig gemacht. Bei LinkedIn hat er als Info über sich quasi ein Bewerbungsschreiben veröffentlicht:
"Führungskraft mit über 25 Jahren Erfahrung in Leitungsfunktionen, Ministerämtern und Gremienarbeit. Ausgewiesene Expertise in Parlamentsarbeit, öffentlicher Verwaltung und den Fachgebieten Bildung, Migration und Integration.
Nach herausragenden Erfolgen in der Kommunalpolitik mit wiederholten Rekordergebnissen von über 60 % der Wählerstimmen habe ich langjährige Führungserfahrung in Spitzenämtern auf Landes- und Bundesebene gewonnen. Nachweisliche Gestaltungsverantwortung übernahm ich als Abgeordneter, Minister und stellvertretender Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen..."
...geht noch länger so weiter.
Stamp will sich in der Politikberatung betätigen. Bei LinkedIn schreibt er:
"Ein Schwerpunkt wird dabei die Anwerbung und Vermittlung von ausländischen Fachkräften für Branchen wie Pflege und Logistik sein. Ich freue mich über das große Interesse unterschiedlicher Partner im In- und Ausland und die Perspektive, spannende Projekte mit vielen klugen Köpfen zum Erfolg zu führen."
Good luck!
Grünen-Abgeordnete ist Mutter geworden

Die Abgeordnete Ina Besche-Krastl (Grüne) war in den vergangenen Wochen mit deutlichem Babybauch im Landtag zu sehen - jetzt ist sie Mutter geworden. Die schönen Neuigkeiten hat Besche-Krastl bei Instagram verkündet, in den Kommentaren gratulierte unter anderem die Bundesfraktionschefin Britta Hasselmann. Besche-Krastl schreibt bei Insta:
"Ich bin in den kommenden Wochen ganz im Einsatz für diesen neuen perfekten Menschen."
Danach werde sie in den Landtag zurückkehren. Zur Erinnerung: Abgeordnete können keine Elternzeit nehmen, es gibt aber auch keine Präsenzpflicht am Arbeitsplatz Landtag - dadurch kommen die meisten gut zurecht.
Im Frühjahr erwarten Hendrik Wüst und seine Frau weiteren Nachwuchs. Ich habe so eine gewisse Ahnung, dass die Geburt nicht nur im Landtagsblog eine Rolle spielen wird. Bereits die Nachricht der Schwangerschaft war ein mediales Ereignis.
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