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Lassen die Ehrlich Brothers heute Wüst verschwinden?

Heute außerdem im Landtagsblog:


Hendrik Wüst besucht morgen die Ehrlich Brothers in Bünde
Hendrik Wüst besucht morgen die Ehrlich Brothers in Bünde. Fotos: Ehrlich Brothers, CDU-Fraktion

Ein wahrlich zauberhafter Termin steht heute für Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) in Bünde an: Er trifft an ihrem Firmensitz in Ostwestfalen die megaerfolgreichen "Ehrlich Brothers". Die Magier haben in Bünde ihre "Zauberwerkstatt", in der unter anderem neue Bühnenattraktionen entwickelt werden. Für Wüst (und die vielen mitreisenden Journalisten) wird das sicher ein Höhepunkt der Tagestour Wüsts durch Ostwestfalen. Denn die "Ehrlich Brothers" werden natürlich auch für und mit Wüst was zaubern...


Ob sie ihn verschwinden lassen? Das wünscht sich vermutlich SPD-Spitzenkandidat Jochen Ott - aber Details zu dem Besuch verrät das "Ehrlich Brothers"-Lager mit Verweis auf die Staatskanzlei nicht. Lassen wir uns überraschen.

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Die Wüst-Tour durch OWL hat natürlich einen ernsten Hintergrund. Die Firma der international erfolgreichen Zauberer (Dutzende Angestellte) ist ein Wirtschaftsfaktor und der Ministerpräsident ist natürlich auch bei Dr. Oetker (in der Versuchsküche!), am Klinikum Bethel und bei der IHK. Offiziell heißt es dazu mit Bezug auf Wüst: "In Gesprächen und Begegnungen vor Ort will er sich einen Eindruck von aktuellen Projekten und Herausforderungen in der Region verschaffen."


It's a kind of (political) magic


Polizist soll Haschplantagenbetreiber erpresst haben


Krasse Vorwürfe: Ein Polizist aus Viersen soll den Betreiber einer riesigen Haschplantage in Mönchengladbach erpresst haben. Der Polizist hatte sich laut Staatsanwaltschaft mit dem Betreiber getroffen, ihm Polizeifotos aus dessen Akte gezeigt und mitgeteilt, dass das BKA ihm auf der Spur sei und er 80.000 Euro sowie dann monatlich weitere 10.000 Euro dafür verlange, dass er das BKA hinhalte. Der Hasch-Farmer machte nicht mit, woraufhin der Polizist ihn bei Kollegen angeschwärzt haben soll. Im März stehen sowohl der Polizist als auch - in einem anderen Verfahren - die Hasch-Leute vor dem Landgericht Mönchengladbach.


Verfassungsschutz will im Netz über Linksradikale aufklären


Reul (re,) und Kayser bei der Pressekonferenz zum Lagebild Linksextremismus.
Reul (re,) und Kayser bei der Pressekonferenz zum Lagebild Linksextremismus. Foto: Oliver Auster

Gestern hat Innenminister Herbert Reul (CDU) mit Verfassungsschutzchef Jürgen Kayser das erste Lagebild Linksextremismus vorgestellt. Kayser sagte, dass er eine gewisse Ahnung habe, dass junge Leute sich den 91-Seiten-Wälzer nicht unbedingt reinziehen werden - daher geht der Verfassungsschutz nun andere Wege.


In Kürze will er unter dem Schlagwort "Auf dem Radar" in den Sozialen Medien über Linksextreme aufklären. Ein erstes, flott geschnittenes Internet-Video wurde bei der PK schon mal vorgestellt. Der Sprecher in dem Film duzt (natürlich) die User und sagt sinngemäß: Wenn du mal wieder auf deine Bahn wartest, war das vielleicht ein Sabotageakt von Linksradikalen. Was in dem Lagebild Linksextremismus steht, können Sie bei den Kollegen hier oder hier nachlesen.


Limbach-Crash ging glimpflich aus


Schreckmoment gestern bei der offiziellen Einführung des neuen Präsidenten des Oberverwaltungsgerichts, Carsten Günther: Minister Benjamin Limbach (Grüne) habe einen Unfall gehabt und verspäte sich, hieß es da plötzlich. Als Limbach später dann kam, gab er in seiner Rede Entwarnung: Ein Lkw habe seinen Wagen von hinten etwas angeschoben. Die Limousine hat wohl tatsächlich nur ein paar Kratzer, Limbachs Fahrer lenkte den Wagen aber erst mal auf einen Parkplatz, bis die Polizei alles aufgenommen hatte. Was bei Günthers Einführung gesagt wurde, steht zum Beispiel hier.


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