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"War da etwas leichtfertig": Laschet spricht bei Stammtisch über E-Scooter Unfall

  • Autorenbild: Oliver Auster
    Oliver Auster
  • 10. Mai
  • 4 Min. Lesezeit

Heute außerdem im Landtagsblog:


Hendrik Wüst war zum Muttertag in seiner Heimat Rhede Blumen kaufen (im Blumenhaus Sindermann, wie das Landtagsblog herausfand) und lud ein kurzes Video als Story bei Instagram hoch. Nett! Nicht so nett: In Düsseldorf darf Wüst in seinem Dienstwagen nicht mehr über die Theodor-Heuss-Brücke fahren - mehr dazu gleich. Und um den Kreis zu schließen: Armin Laschet hat keinen gepanzerten Audi mehr, er fährt E-Scooter. Bis zu seinem Unfall. Ob er mit verheilter Schulter wieder rollern will, hat er jetzt in einer Weißbier-seligen TV-Show verraten. Die Auflösung gibt's mit LandtagsblogPlus unten.


Wüst darf mit seinem Wagen nicht mehr auf Rheinbrücke


Die Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf.
Die Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf. Foto: Oliver Auster

Die Älteren erinnern sich: 2015 gab die damalige Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) bei einem Gewerkschafts-Termin in Leverkusen zu Protokoll, dass selbst sie mit ihrem Dienstwagen nicht mehr auf die dortige Rheinbrücke dürfe (die war kurz zuvor für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt worden). Die neue Brücke darf wieder jeder befahren, aber dafür ist die nächste im Eimer: Die Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf ist seit einigen Monaten ebenfalls für den Schwerlastverkehr gesperrt, was Lkw und Busse betrifft - und den gepanzerten Dienstwagen von Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU).

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Der Audi A8 L Security wiegt - wie damals das Kraft-Auto - eben mehr als 3,5 Tonnen und muss daher die Theodor-Heuss-Brücke meiden. Stefan Engstfeld (Grüne), Vorsitzender des U-Ausschusses "Brückendesaster", sagte mir für die "Rheinische Post":


„Sondergeschützte Dienstwagen sind nur Einzelfälle und die Betroffenen können im Zweifel im vornherein einplanen, die Theodor-Heuss-Brücke zu umfahren. Für etliche Unternehmen ist die 3,5-Tonnen-Begrenzung aber eine Katastrophe: Lkw müssen lange Umwege fahren, das kostet Zeit und Geld. Das Thema Brücken ist leider lange unterschätzt worden, das zeigt sich auch an diesem Beispiel hier bei uns in Düsseldorf.“


Käptn Blaubär Höne flunkert bei Segel-Challenge mit Kubicki


Henning Höne als Flunker-König Käptn Blaubär. Illustration: ChatGPT / Landtagsblog
Henning Höne als Flunker-König Käptn Blaubär. Illustration: ChatGPT / Landtagsblog

FDP-NRW-Chef Henning Höne segelt. Sein Bundespartei-Vorsitz-Konkurrent Wolfgang Kubicki auch. Jetzt sagte Kubicki in einem Interview mit web.de auf die Frage, was er wohl besser könne als Höne: „Wahrscheinlich segeln“. Steilvorlage für den Konkurrenten aus NRW, der eine Regatta nach dem FDP-Parteitag vorschlug und genüsslich die Schlagzeilen zu Kubickis Seenot-Moment 2023 hervorholte - versehen mit dem Kommentar: „Ich hoffe, du musst diesmal nicht abgeschleppt werden.“ Zur Erinnerung: Damals musste das gesamte Bundestagspräsidium von Kubickis Yacht gerettet und das Schiff von der Bundespolizeiin Schlepp genommen werden.

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Was Höne in bester Käptn Blaubär-Manier verschwieg beziehungsweise sich zurechtbog: Die „Liberty“ ist ein Motorboot - und bei dem war damals eben der Motor wegen eines verstopften Filters heiß gelaufen. Mit Segelyacht wäre das nicht passiert. Aber sooo genau schaut bei Social Media ja keiner hin. Außer Kubicki. Der schrieb in den Kommentaren:


„Lieber Henning, bevor wir eine Regatta machen können, müsstest du aber lernen, zwischen Motor- und Segelbooten zu unterscheiden.“


Geldautomaten-Sprenger mögen nur noch eine Gegend


Eine gute Nachricht: Die Zahl von gesprengten Geldautomaten in NRW geht weiter zurück. In diesem Jahr gab es laut LKA nur neun Fälle (Stand 8. Mai). Vor vier Jahren waren es zur gleichen Zeit noch 76. Wie ich am Wochenende für die dpa aufgeschrieben habe, gehen die Zahlen Seit 2022 kontinuierlich zurück. 2023 wurden bis zum 8. Mai 54 Attacken gegen Geldautomaten gezählt, 2024 waren es im gleichen Zeitraum 16 und 2025 nur noch 13 Fälle. Am Ende des Jahres 2025 zählte das LKA 27 Sprengattacken - was auch insgesamt weniger waren als in den Vorjahren.


Was an der Liste des LKA über die niedrigen Zahlen hinaus interessant ist, ist, wo die neuen Automaten dieses Jahr gesprengt wurden: Die letzten fünf Fälle waren entweder im Rheinisch-Bergischen-Kreis, im Oberbergischen Kreis oder in Köln. Also alles eine Richtung. Warum, ist unklar. Vielleicht auch Zufall.



Laschet plaudert bei TV-Stammtisch über E-Scooter-Unfall


Wahrheiten beim Weißbier: Beim "Sonntags-Stammtisch" des Bayerischen Rundfunks hat Armin Laschet (CDU) erstmals öffentlich über seinen E-Scooter-Unfall und dessen Folgen gesprochen. Er hat auch verraten, ob er weiter auf die Dinger steigen will.

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