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Klare Ansage: Reul will noch mal Innenminister werden

Autorenbild: Oliver Auster
Oliver Auster
vor 2 Stunden
3 Min. Lesezeit

Heute außerdem im Landtagsblog:


Hat es das schon mal gegeben? Monate vor der Landtagswahl hat Herbert Reul (CDU) schon mal die Hand gehoben für das Innenminister-Amt in der kommenden Regierung. Gut so! Die ganze Geschichte gleich. Für LandtagsblogPlus-Kunden gibt es weiter unten exklusive Nachrichten zum Abschiebeknast Büren und Kölns Ex-Regierungspräsident Thomas Wilk. Jetzt aber erst mal zu Herbert Reul...


Innenminister Herbert Reul (CDU)
Innenminister Herbert Reul (CDU), Foto: IM

Vergangene Woche hatte Reul seiner CDU im Rheinisch-Bergischen Kreis die frohe Kunde überbracht, dass er noch mal als Kandidat für den Landtag antreten will (das Landtagsblog berichtete). Danach sagte er der Leichlinger Ausgabe der "Rheinischen Post":


„Wenn ich gewählt werde, möchte ich auch als Innenminister weitermachen."


Klare Ansage. Auch an alle, die Reul als neuen Landtagspräsidenten im Kopf hatten. Reul sagte der RP natürlich auch, dass die CDU natürlich erst mal wieder in die Regierung gewählt werden muss. Und dann müsste ein Ministerpräsident Hendrik Wüst ihn auch zum Minister machen. Beides erscheint realistisch.

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Reuls macht aus seiner Motivation keinen Hehl: „Wir müssen zeigen, dass wir es können“, sagte er der RP, Denn im Moment laufe es für die Politik nicht gut, er aber genieße hohen Zuspruch in der Bevölkerung, so Reul: „Wahrscheinlich wird die AfD in Nordrhein-Westfalen nicht dieselben Zustimmungswerte wie in Sachsen-Anhalt erreichen. Aber es ist ein Trend, den wir ernst nehmen und dem wir uns entgegenstellen müssen.“


Reul weiß, dass er Menschen erreichen - und von der AfD wegholen kann. Als Abgeordneter und als Minister.


Landtag geräumt - es war nur eine Übung


Landtag leer, Wiese voll.
Landtag leer, Wiese voll. Foto: Landtagsblog-Leserreporter

Schreckmoment gestern Nachmittag im Landtag. Plötzlich ertönte eine sonore Stimme aus allen Lautsprechern:


"Achtung, Achtung. Ich bitte um Ihre Aufmerksamkeit. Wegen einer Betriebsstörung muss das Landtagsgebäude geräumt werden. Verlassen Sie bitte ruhig das Gebäude über den nächsten Notausgang. Benutzen Sie dabei die Treppe, nicht den Aufzug..."


Hunderte Menschen strömten aus dem Landtag und sammelten sich - wie vorgeschrieben für solche Fälle - auf der Landtagswiese. Komisch war das schon! 15 Minuten später die Auflösung: Es war eine Evakuierungsübung. Alle durften wieder rein.


Die gute Nachricht: Laut einem Sprecher verlief die Räumung erfolgreich. Wenn es also wirklich mal ernst wird, sollte alles funktionieren.



Brandstiftungen im Abschiebegefängnis


Nicht nur Landtagsblog-Leser haben gestern etwas über das neue Abschiebegefängnis in Mönchengladbach gelernt, auch die unwesentlich größere Leserschaft bei bild.de bekam einen Aufmacher mit dem Titel "Grüne will Abschiebeknast für 313 Mio. Euro bauen" serviert. Das hätte Ministerin Verena Schäffer wohl auch nicht gedacht. Während der Start für die zweite Einrichtung noch in den Sternen steht, liegt jetzt der Jahresbericht des Beirats für die bereits bestehende Einrichtung in Büren vor. Interessant: Der Punkt "Besondere Vorkommnisse". Dort steht:

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