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Sie wird die neue Polizei-Beauftragte in Nordrhein-Westfalen

  • Autorenbild: Oliver Auster
    Oliver Auster
  • vor 17 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Ursula Mecklenbrauck ist bisher Polizeipräsidentin in Krefeld


Mecklenbrauck bei ihrer Einführung als Polizeipräsidentin in Krefeld 2022 mit Innenminister Herbert Reul (CDU). Foto: Polizei Krefeld
Mecklenbrauck bei ihrer Einführung als Polizeipräsidentin in Krefeld 2022 mit Innenminister Herbert Reul (CDU). Foto: Polizei Krefeld

Neuer Job für die bisherige Polizeipräsidentin in Krefeld, Ursula Mecklenbrauck. Sie soll nach Landtagsblog-Informationen Nordrhein-Westfalens Polizeibeauftragte werden. Die Personalie soll am Nachmittag verkündet werden, Mecklenbrauck wurde am Morgen aber bereits im Landtag gesichtet - sie war dort auf Vorstellungsrunde, besuchte unter anderem die CDU- und die Grünen-Fraktion. Die neue Polizeibeauftragte wird zwar von der Koalition vorgeschlagen, wird aber vom Landtag gewählt.


In mehreren Bundesländern gibt es bereits Polizeibeauftragte. Auch der Bundestag hatte vor rund einem Jahr den ersten Polizeibeauftragten des Bundes gewählt.

In NRW hatten CDU und Grüne den unabhängigen Polizeibeauftragten in ihrem Koalitionsvertrag festgeschrieben.  

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Tatsächlich gab es in NRW schon einen Polizeibeauftragten - aber der war im Innenministerium angesiedelt. Mit dem unabhängigen Polizeibeauftragten beim Landtag werde die Stelle nun weiterentwickelt, hatte Innenminister Herbert Reul (CDU) gesagt: "Aber ich hoffe, dass der neue Polizeibeauftragte auch nicht allzu viel zu behandeln hat."


Ursula Mecklenbrauck absolvierte in Saarbrücken ein Studium der Rechtswissenschaften. Erste berufliche Erfahrungen sammelte sie im Landtag Mecklenburg-Vorpommern und in der Verwaltung des Deutschen Bundestages. Nach dem zweiten Staatsexamen arbeitete sie unter anderem im NRW-Landtag, im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und verschiedenen nachgeordneten Behörden.


In der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen war Mecklenbrauck bereits stellvertretende Leiterin verschiedener Referate. Daraufhin war sie fast zwei Jahre im Ministerium des Innern als stellvertretende Leiterin für das Referat "Organisation der Polizei" tätig. In dieser Zeit war sie unter anderem für das Änderungsgesetz zum Polizeiorganisationsgesetz (POG NRW) verantwortlich. Dadurch wurden die Aufsichtsstrukturen der Polizei nach dem "Fall Lügde" reformiert. Vor ihrem Wechsel nach Krefeld war sie Leiterin des Referats "Inneres, Justiz" bei der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfahlen.

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