Strom-Sabotage: Razzia bei Verdächtigem (48)
- Oliver Auster

- vor 8 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Nach dem Mann aus Gevelsberg wird gefahndet

Nachdem es in der Nacht einen weiteren Sabotage-Versuch an einem Umspannwerk gab, verfolgen die Ermittler eine heiße Spur: Sie fahnden nach Landtagsblog-Informationen nach einem Mann (48) aus Gevelsberg, der in einem handschriftlichen Bekennerschreiben an die "taz" gleich seine eigene Adresse beziehungsweise die seiner Familie geschrieben hatte. Die Polizei durchsuchte bereits die Wohnung.
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Auch die "taz" war an der Adresse in Gevelsberg, die Zeitung schreibt zu ihrer Recherche vor Ort:
"Die taz hat an der Adresse vorerst nur ein anderes Familienmitglied angetroffen. Die Person gab an, keine Kenntnis von der Tat und dem aktuellen Aufenthaltsort des Mannes zu haben, erkannte die Handschrift aber als die des Angehörigen. Ein weiteres nahes Familienmitglied wollte sich nicht äußern."
Laut "taz" bezog sich das Bekennerschreiben auf mehrere Aktionen in Brandenburg und Sachsen, wobei nur der Fall in Jänschwalde bislang tatsächlich öffentlich geworden war. Die Anschläge in NRW - also in Bergheim und gestern Abend in Dormagen - wurden in dem Schreiben noch nicht erwähnt. Die Polizei geht aber davon aus, dass alle Taten zusammenhängen.
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