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Erster Abschiebeknast für Frauen

Autorenbild: Oliver Auster
Oliver Auster
vor 11 Minuten
3 Min. Lesezeit

Heute außerdem im Landtagsblog:


Fast hätte es gekloppt, äh, geklappt: Der Sieg gegen die Niederlande war schon so nah... naja. Morgen geht's dann für NRW darum. München in Sachen Olympia-Bewerbung zu bezwingen (Unentschieden ist nicht). Good luck! Jetzt aber erst mal zurück zur Landespolitik...


Neuer Abschiebeknast bekommt auch Trakt für Frauen


Auch wenn kein Mensch weiß, wann das neue Abschiebegefängnis in Mönchengladbach eröffnen wird, gibt es jetzt ein neues Detail: Im Gegensatz zur bisherigen (und einzigen) NRW-Einrichtung in Büren sollen in dem zweiten Abschiebeknast auch Frauen untergebracht werden. Bisher bringt das Land die (wenigen) weiblichen Abschiebehäftlinge in einer Einrichtung in Rheinland-Pfalz unter, in Büren sind nur Männer weggesperrt.

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Der Abschiebeknast in Büren
Der Abschiebeknast in Büren. Foto: Bezirksregierung Detmold

Wie die Lokalausgabe der Rheinischen Post jetzt berichtete, kam das Frauen-Thema bei einem Vortrag des landeseigenen Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) im Mönchengladbacher Stadtrat auf. Demnach wird es zwei Häuser geben, für insgesamt 140 Insassen. Das betreffende Areal auf dem ehemaligen Militärgelände JHQ ist leer - da stehen laut BLB aktuell nur ein paar Fichten.


Die Abschiebehaftanstalt Büren hat unterdessen noch mal die SPD-Abgeordnete Lisa Kapteinat auf den Plan gerufen. Die hat sich noch mal den jüngst veröffentlichten Bericht des Anstalts-Beirats reingezogen und ist darüber gestolpert. dass mehrere Menschen aus dem "normalen" Gefängnis noch mal nach Büren gebracht wurden, statt sie direkt aus der JVA abzuschieben. Kapteinat hat dazu noch mal eine Kleine Anfrage eingereicht.


Fake-Nius-Phishing erreichte zweistellige Zahl


Es gibt News zur Nius-Phishing-Attacke. Nachdem Unbekannte den Email-Account eines Mitarbeiters des Portals übernommen und für den Versand von miesen Mails missbraucht hatten, hat der Landtag inzwischen einen Überblick. Ein Sprecher zum Landtagsblog:


"In den vergangenen Tagen ist eine niedrige zweistellige Anzahl von Mails einer nius.de-Adresse an Mail-Adressen des Landtags zugestellt worden. Wie viele davon einer Phishing-Attacke zuzuordnen sind, wird noch geprüft. Zugriffe auf die Domain wurden Stand jetzt nicht festgestellt."

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Ich bin kein Fachmann, aber das klingt nach: Nix passiert. Das hatte die Berliner Senatsbverwaltung zwar auch gesagt, aber in diesem Fall glaube ich es auch.


Der Eimer des Tages


Der Eimer neben einem Blumentopf.
Der Eimer neben einem Blumentopf. Foto: Auster

Der arme Tropf... wieder steht ein Eimer auf der Plenarsaal-Ebene. Diesmal, weil es immer wieder Wasserstau auf dem Glasdach darüber gab und es deshalb runter suppte. Der Eimer reiht sich ein in der Liste mit anderen Eimern, einem hängenden Eimer, einem Geburtstags-Eimer, Blumentöpfen als Eimer, einem Eimer mit Absperrung... Und wenn es herbstlicher wird und mehr regnet, wird es sicher nicht der letzte Eimer sein.


Der Landtag plant weiter eine aufwendige Sanierung der Fassaden - und der vielen Fensterflächen. Eine Mammutaufgabe, aber Eimer sind nun mal auch keine (Dauer-)Lösung.



QR-Codes für Ahnengalerie des Landtags


Die Ahnengalerie des Landtags ist noch herrlich old school: Sämtliche (Ex-)Landtagspräsidentinnen und Präsidenten sind dort als Gemälde in schweren Rahmen verewigt. In der Staatskanzlei haben sich zumindest Hannelore Kraft und Armin Laschet lieber fotografisch verewigen lassen. Die herrlich konservative Landtags-Galerie hat jetzt aber einen Sprung in die Jetzt-Zeit gemacht. Jedes Gemälde hat nun einen QR-Code. Wofür das denn?

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