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Geheim-Taufe bei Wüst - er plauderte es im Fernsehen aus

Autorenbild: Oliver Auster
Oliver Auster
vor 10 Minuten
4 Min. Lesezeit

Heute außerdem im Landtagsblog:


Mistwetter in Deutschland, aber mit dem Landtagsblog soll Ihnen ein bisschen warm ums Herz werden. Dafür gibt es heute wieder ein paar nette Geschichten - bis kommende Woche wieder der Ernst des Polit-Lebens beginnt. Wir beginnen mit Clementine Wüst...


Wüst in der "NDR-Talkshow".
Wüst in der "NDR-Talkshow". Foto: NDR

Ein gutes halbes Jahr nach der Geburt haben Katharina und Hendrik Wüst (CDU) ihre Tochter Clementine taufen lassen. Das hat Wüst in der "NDR Talkshow" verraten. Vor einer Woche in der katholischen Kirche St. Gundula im heimatlichen Rhede sei die Taufe gewesen, so Wüst. In den Pfarrnachrichten von St. Gundula taucht Clementine (im Gegensatz zu anderen Kindern) nicht auf - war wohl eine diskrete Aktion. In alter Boulevard-Manier würde ich mal sagen: Geheim-Taufe!

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Dabei betonte Wüst, wie normal sein Leben in Rhede sei (also jenseits der Taufe, bei der wohl nicht die "Bunte" auftauchen sollte). Und auch in Düsseldorf (wo die Familie die Woche über lebt) geht es offenkundig recht normal zu. Da bringt Wüst seine ältere Tochter Philippa (5) nach eigenen Worten mit dem Lastenrad zur Kita. Mit dem Lastenrad... Ich stelle mir gerade vor, wie Wüsts Personenschützer hinterher radeln.


Wüst gestattete damit beim NDR (wieder mal) einen dosierten Einblick in sein Privatleben. So sagte Wüst auch, dass er sich jeden Monat mindestens ein ganzes Wochenende für die Familie freischlägt und möglichst einen Abend pro Woche: "Früher hieß das Date Night, seit die Kinder da sind, Abendbrot mit meiner Frau."


Als Moderatorin Bettina Tietjen Wüst mit dem Spruch in Empfang nahm, "man kann den künftigen Bundeskanzler gar nicht frühzeitig genug kennenlernen", lächelte der CDU-Mann (Rollkragenpulli zum Anzug) übrigens nur stumm. Die Spekulation hat er nun wirklich schon in allen Variationen gehört. Diesmal hat er zumindest nicht dementiert. Weitere Details aus der Talkshow hat die dpa in einer Meldung zusammengefasst.


Windkraft-Wortspiel-Alarm im Wirtschaftsministerium


Das Social Media-Team des NRW-Wirtschaftsministeriums ist auf Zack. Die (vermutlich jungen) Leute haben immer ein Ohr an der TikTok-Schiene und kriegen viele Trends mit, oft zaubern sie auch wirklich kuriose Reels hervor (zum Beispiel mit Taylor Swift). Diesmal haben sie aber den Vogel abgeschossen: Zum Thema: 10 Gigawatt-Grenze bei Windkraft in NRW durchbrochen, machten sie eine Story mit - Achtung! - KATE WIN(D)SLET.


Kate Windslet... darauf wäre ich in meinen besten Zeiten nicht gekommen. Da sage ich nur noch: "Windkraft braucht keine Ferien" und "Titanwind".


Reul reist zurück in die Zukunft


Als Herbert Reul (CDU) noch Abgeordneter im EU-Parlament war, hat er sich eine gewisse Prominenz als (einsamer) Kämpfer gegen die Zeitumstellung erarbeitet. Er hat sogar Weihnachtskarten verschickt, auf denen er an einem Uhrzeiger hängt - eine Fotomontage mit einer Szene aus dem Stummfilm "Ausgerechnet Wolkenkratzer" von 1923. Am Samstag schickte das Innenministerium das Reul-Foto - passend zur anstehenden Zeitumstellung - über den hauseigenen WhatsApp-Kanal an 4000 Abonnenten. Aber moment mal...

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Hatte man 1923 wirklich schon eine Idee von so modernen Autos, wie sie auf dem Bild auf der Straße stehen? Nein, natürlich nicht. Reuls Team hat die alte Fotomontage aus EU-Parlaments-Zeiten mit KI noch mal bearbeitet und in die Echtzeit geholt. Hier der Vergleich:



Marty McFly wäre stolz auf Reul: Zurück in die Zukunft...



Sicherheits-Vorkehrungen für Gefängnis-Christstollen


Wie jedes Jahr spendiert das Land den Gefangenen im Land zu Weihnachten einen Stollen. Das wäre jetzt erst mal keine Nachricht, aber durch die Ereignisse der vergangenen Monate (mutmaßlicher Drogen- und Handy-Schmuggel, Ausbruch in Duisburg) steht die Sicherheit im Vollzug besonders im Fokus. Und damit auch die Stollen-Lieferung. Lesen Sie mal, was Bäcker da zu beachten haben...

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